Lexikon-Eintrag
HOFBAUER, Klemens Maria
Bereits zu Lebzeiten wurde er „Apostel von Wien und Warschau“ genannt, der frühere Bäckergeselle Klemens Maria Hofbauer, der eigentlich Johannes (so sein Taufname) hieß und am 26. Dezember 1751 in Taßwitz (Tasovice) bei Znaim in Südmähren (Tschechische Republik) als neuntes von zwölf Kindern eines Tschechen (Paulus Dvorak) und einer Deutschen (Maria Steer) zur Welt gekommen war. Nachdem sein Vater, der den Familiennamen Dvořak in Hofbauer eingedeutscht hatte, früh verstorben war, ging Klemens Maria in seinem 15. Lebensjahr nach Znaim, um dort das Bäckerhandwerk zu erlernen. Anschließend arbeitete er als Geselle in der Bäckerei des Prämonstratenserstiftes Klosterbruck. Mit 21 Jahren wurde er in das dortige Gymnasium aufgenommen. Nach Abschluss des Gymnasiums wanderte Hofbauer 1777 nach Rom und wurde Eremit – Tertiar des Franz von Assisi (1182-1228) – in Tivoli bei Rom. Seit dieser Zeit führte er den Ordensnamen Klemens (Clemens). Nach einigen Monaten wieder zurückgek ...
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